Lass das Geld in dein Leben strömen: Glaubenssätze zum Thema Geld

November 20, 2014 / Durchstarten

Dies ist mein Beitrag für die Blogparade „Geld und Glaubenssätze“ von Petra Schwehm. Herzlichen Dank an Petra für die Einladung !

Aufgewachsen bin ich bei meinen Großeltern.

Mein Opa war selbständiger Kfz-Elektriker mit eigener Werkstatt. Als Kind nahm ich als erstes wahr, wie mein Opa oft spät nach Hause kam, seine Hände rissig, schwielig und schmutzig von der schweren Arbeit. Später fiel mir auch auf, wie oft er sich über Kunden und Mitarbeiter geärgert hat, und ich knüpfte einen Zusammenhang zwischen seiner Arbeit und seine Magengeschwüren.

Finanziell ging es der Familie gut, und: „Das habe ich mir hart erarbeitet.“

 

Aha. Geld kommt von Arbeit. Kommt von harter Arbeit. So läuft das.

Nebenbei habe ich noch gelernt, was „Neureiche“ (gibt es den Begriff heute noch ?) sind. Emporkömmlinge. Menschen, die es womöglich OHNE harte Arbeit zu Wohlstand und Reichtum gebracht haben. Die sich das NICHT hart erarbeitet haben. Das konnte so nicht angehen.

„Diese arroganten Schnösel wissen doch Geld gar nicht zu schätzen.“, WEIL sie es sich NICHT hart erarbeitet haben.

 

Und mehr als einmal habe ich gehört: Geld verdirbt den Charakter.

So einfach wurden gleich mehrere Glaubenssätze in Bezug auf Geld tief in mir verwurzelt. Es hat für mich viele Jahre (in denen ich hart gearbeitet habe ;-)) gedauert, zu realisieren, dass da bei mir irgendetwas nicht ganz richtig läuft.

 

Dass ich mich selbst sabotiere. Mir selbst im Weg stehe.

Und noch einige Zeit mehr, um herauszufinden, wie meine Beziehung zu Geld in meinem tiefsten Inneren tatsächlich aussieht.

Und NOCH einige Zeit mehr, um diese alten Muster zu hinterfragen und durch positive Gedanken zu ersetzen.

Selbst heute holen mich meine alten Denkweisen immer wieder mal ein:

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  •  Geld muss man sich hart erarbeiten.

Und wenn das für andere gilt, dann muss ich für mein Geld noch härter, noch länger arbeiten. (Du merkst an dieser Stelle vielleicht, dass dieses Thema auch ganz eng mit dem Selbstwert zusammenhängt)

Also begann ich hart zu arbeiten. Und länger. Und härter.

Immer wieder habe ich mich gefragt: „Warum habe ich nicht genug Erfolg, mit dem, was ich tue ?“ Ganz klar: ich habe dafür noch nicht lange und nicht hart genug geackert. Also los….

HEUTE  lege ich einen ganz anderen Maßstab an: Geld steht mir zu, denn ich bin gut in dem, was ich tue. Meine Arbeit ist es wert: Ich bin gut. Meine Arbeit ist gut – somit darf es für mich (und auch für dich !) selbstverständlich sein, dafür einen angemessenen Ausgleich zu erhalten.

Ein Tauschmittel. Wir nennen es Geld.

Sei dir also jederzeit bewusst, dich durch diese Tauschaktionen in einem natürlichen Fluss zu befinden, in dem du Geld erhältst, als Ausgleich für deine Arbeit und für die Energie, die du in deine Projekte steckst.

 

  • Geld ist nur begrenzt vorhanden. Man muss darum kämpfen.

Wie ein Haifischbecken stellte ich mir den Markt vor, in dem die größten Raubfische sich die fettesten Brocken sichern. Was sollte da für mich kleines Fischchen übrig bleiben ?

Und so begann ich von vornherein, mich mit den Krümelchen zufrieden zu geben, für die die großen Fische sich nicht interessierten.

Satt geworden bin ich dabei nie.

HEUTE weiß ich: Gott, oder das Universum, oder die kosmische Kraft – wie immer du es nennen willst – hat diese Welt wie ein niemals leer werdendes Füllhorn erschaffen. Es ist genug für alle da. Ich muss niemandem etwas wegnehmen – oder andersherum betrachtet: es bleibt immer genug für mich übrig.

Ich habe gelernt, meine Kunden dort zu suchen, wo die „großen Fische“ kein Interesse haben. (Stichwort: Positionierung !)

Ich habe gelernt, dass ich nicht 1.000 Kunden brauche – mir reichen auch 10 gute Kunden.

 

  • Geld verdirbt den Charakter

„Reiche Menschen sind von Natur aus arrogant, schauen auf andere herab, sind egoistisch, denken nur an sich selbst. Und wenn sie noch nicht so sind, wird das Geld sie früher oder später dazu machen.“ So denken viele Menschen, und ich war da früher keine Ausnahme. (Du merkst bestimmt auch an dieser Stelle, dass meine Einstellung viel mit meinem mangelhaften Selbstwert zu tun hatte, der sich in Neid und Missgunst geäußert hat)

HEUTE ist mir klar geworden: Nicht das Geld ist es, das meinen Charakter formt, sondern mein Charakter ist es, der meinen Umgang mit Geld beeinflusst.

 

Geld schafft Möglichkeiten. Handlungsfreiheiten.

Mit Geld kann ich Gutes tun und so einiges bewegen.

So gehört es zum Beispiel zu meinen festen Grundsätzen, stets einen bestimmten Prozentsatz meines Umsatzes zu spenden – möglichst regional, möglichst direkt.

Wenn es mir gut geht, möchte ich das mit anderen teilen.

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Was ich mir an Überzeugung erarbeitet habe, das möchte ich auch mit dir teilen:

♥  GELD ist im Überfluss vorhanden. Auch für dich.

♥  GELD steht dir zu – als Ausgleich und Wertschätzung für deine Arbeit und deine Energie.

♥  GELD möchte „im Fluss“ bleiben. Wenn du es ausgibst, gibst du ihm auch die Möglichkeit, zu dir zurück zu kommen 😉 Du darst schon für schlechte Zeiten sparen, aber horte dein Geld nicht.

♥  GELD ermöglicht dir, Gutes zu tun und Dinge zu bewegen. Teile deinen Reichtum.

♥  Sei DANKBAR für all die guten Dinge in deinem Leben. Sei DANKBAR für das Geld, daß in dein Leben strömt und dein Leben bereichert.

♥  Und sei vor allem DANKBAR, für all das Gute, das vielleicht schon morgen in dein Leben getreten sein wird. Stell dir diese Dinge so emotional und so realistisch vor, als wären sie bereits eingetroffen, und sei dankbar dafür.

(Achtung: Dies ist eine sehr machtvolle Übung !)

 

Wenn du ähnliche Erfahrung in deiner Beziehung zu Geld gemacht hast, freue ich mich auf deine Nachrichten und Kommentare. Teile Sie mit mir !

Wenn du Hilfe dabei brauchst, dein Unternehmen am Markt besser zu positionieren – weg von den Haifischen – oder ein klares Bild von deinem perfekten Kunden zu gewinnen, dann ruf mich gleich an unter 0176 – 832 48 113, oder schreib mir eine email an tanja@blaeschke.de.

Gemeinsam finden wir den richtigen Weg für dich und dein Unternehmen !

Ganz Liebe Grüße

unterschrift tanja